Bevor ich euch das Rezept zu den leckeren Blaubeerscones fertig tippe, wollte ich euch noch einmal ein kurzes Update zum Thema Projekt 27 geben.
Ihr >>>erinnert euch?
Ich habe mir vorgenommen meinen Morgen jetzt immer eine halbe Stunde eher zu starten, damit ich etwas besser in den Tag komme – nun sind inzwischen die 27 Tage rum (ich habe 27mal früher aufstehen als Marke gesetzt) und muss sagen:
Es ist der Wahnsinn, was mir diese halbe Stunde früher den Tag einfacher macht! Ich bin total begeistert.
Klar, es gibt Tage, an denen werden aus 30 Minuten nur 20, weil ich doch gerne noch einmal snoozen möchte (wer will das nicht! Volkssport snoozen!), aber auch andere Tage, an denen ich schon etwas früher im Dämmerschlaf vor mich hin döse und dann auch teilweise schon 45 Minuten eher auf der Couch saß und meinen Morgen genossen habe.
Mein Morgenritual seht ihr übrigens links: ich bin ein typischer Mensch, der sich mit Essen belohnt; und zur Zeit belohne ich mich morgens mit zwei Toffifee. Muss irgendwie sein.. Meine Kohlehydratesünde am Tag ;).
Schwerer fällt es mir fast am Abend auch zeitig ins Bett zu gehen – das klappt mal mehr, mal weniger. Aber meistens habe ich doch meine 7 Stunden Schlaf abgegriffen. Alles gut also!
Alles in Allem bin ich super zufrieden mit meiner kleinen Änderung und frage mich ernsthaft, warum ich das nicht eher so gemacht habe – es ist einfach super toll morgens ganz chillig aufzuwachen, schon ein bisschen MoMa-Beriselung genossen zu haben und ganz relaxt Richtung Kleiderschrank zu laufen. Toll!
Ob jetzt aber nach diesen 27 Tagen veränderter Aufsteh-Routine schon eine Gewöhnung eingetreten ist – das kann ich nicht sagen.
Ich genieße die Zeit und deswegen ziehe ich es auch durch – was aber, wenn Tage kommen, an denen ich spät ins Bett komme? Stehe ich dann auch früher auf?
Das wird die Frage sein..
Allerdings kann ich von einer Beobachtung berichten, die ich interessant finde:
Ich bin immer ein Fahrstuhlfahrer gewesen – warum soll ich denn bitte Treppen laufen? Wie absurd! Tss..
Nun versuche ich ja mich in meinem >>>Run!-Halbmarthon-Projekt fit zu machen und mein Mann wies mich darauf hin, dass es sicherlich föderlich wäre, wenn ich auch Treppen laufen würde. Stimmt! Die kleinen Dinge helfen auch beim Erfolg..
Nun denn. Ich weiß noch wie häufig ich durch die Tür gegangen bin und nach rechts zum Fahrstuhl abgebogen bin – das war einfach so drin. Wir haben uns dann beide immer an das Projekt erinnert und guck an, inzwischen biege ich immer nach links zur Treppe ab. Ganz automatisch.
Ich muss mich dann bremsen, wenn ich vollbeladen vom Einkaufen komme und nehme in solchen Momenten dann doch lieber den Aufzug ;).
Aber genau diese Sache zeigt mir: es funktioniert tatsächlich. Ich bin dazu übergangen ganz intuitiv die Treppe zu nehmen – weil es einfach so ist.
Ob ich einen ähnlichen Erfolg jemals beim Aufstehen erleben werde? Ich weiß es nicht, denn ich stehe ja nicht intuitiv auf, das blöde Nerv-Handy muss mich ja immer aus den Träumen scheppern ;).
Einzig die Tatsache, dass ich inzwischen auch am Wochenende aufstehe, wenn ich morgens aufwache und kurz abwäge – aufstehen? schlafen? lässt mich denken, dass ein Umdenken bei mir stattgefunden hat. Denn eigentlich reichen 8 Stunden Schlaf vollkommen und der letzte Dreher am Wochenende lässt nur meinen köstlichen Morgen kürzer werden..