[Halloween / Rezept N°74] Halloween-Cocktail II

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Mein lieber Mann braucht noch ein bisschen Verständnis, was das bloggen angeht.
Er kann doch keinen Halloween-Cocktail zu unserer Halloween-Party mixen, die nach Halloween stattfindet?! Wie soll ich denn das sinnvoll verbloggen?

Ihr seht mein Dilemma.

Nun ist das Kind aber in den Brunnen gefallen und ich präsentiere euch für 2014 schon mal euren go-to Cocktail für die Halloween-Sause ;) .
So gesehen ist mein Mann ein vorbildlicher Blogger-Mann, der früh genug an solche Dinge denkt. Ist er nicht wundervoll? ♥
Hihi.

Anbei bekommt ihr nun das super einfache aber sehr effektvolle Rezept mit den wunderschönen, kleinen Äuglein. Äh, gruselig natürlich!
Inspiriert wurde mein Gatte hier.

HalloweenCocktail

Und hier geht’s zum Download (.pdf) des Rezeptes: Halloween Cocktail

 

[Vacation] Ischa Freimaak!

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Viele von euch wissen, dass ich ein Bremer Deern bin und fast 25 Jahre meines Lebens in dem kleinsten Bundesland der Republik gelebt habe und aufgewachsen bin.

Schon früher sind wir mit der Familie immer auf den Freimarkt gegangen – man müsste als Bremer eher fragen, welche Familie nicht auf dem Freimarkt geht? Wahrscheinlich sind das recht wenig Leute ;) .
Ich glaube auch, dass jede Familie ihre eigenen kleinen Riten hat und sie jedes Jahr wieder lebt.
Noch heute liebe ich die kleinen Rituale von früher (immer Sahneeis und Achterbahn!) und wenn ich einmal in vielen Jahren die Möglichkeit habe, auf den Freimarkt zu gehen, nutze ich diese auch. Also habe ich meinen Mann und meinen Vater eingepackt und zusammen sind wir über den Freimarkt getingelt: es war so schön ♥

Zu jedem guten Freimarktbesuch gehören zwei Dinge: essen was in den Bauch reinpasst und Karussell fahren, bis der Magen wieder leer ist :p . Haha.
Okay, wenn man erwachsen ist, kann man das natürlich ein bisschen besser abschätzen, aber ich erinnere mich wenigstens an einen Freimarktsbesuch in meiner Jugend, in dem ich nähere Bekanntschaft mit einem Mülleimer machen musste, weil die Umdrehungen des Karussells sich irgendwie auf meinen Magen umschlugen *räusper*. Nu ja.

Dieses Mal habe ich eher die Atmosphäre genossen, ein bisschen hier und da gefuttert und bin ein bisschen Karussell gefahren – es war einfach schön nach so langer Zeit mal wieder dort zu sein. Ich möchte wieder ♥♥

Natürlich habe ich euch ein paar Bilder mitgebracht und möchte euch ans Herz legen, dass ihr, so ihr die Möglichkeit habt, weil ich gerade in der Nähe seid, oder in der Nähe wohnt, aber noch nie da ward: besucht den Bremer Freimarkt!

Hier jetzt aber ein paar Bilder:

Achterbahn KopieZu jedem guten “Rummel” gehört eine Achterbahn – unsere Achterbahn ist seit jeher ein Magnet für meinen Dad. Früher bin ich mitgefahren, aber nachdem ich einmal stecken geblieben bin (mit Stromausfall und so Generve), habe ich aber nicht mehr so viel Freude daran. Macht meinem Dad aber nichts und er ist wie immer strahlend von der rasanten Fahrt zurück gekehrt. Nächstes Mal muss mein Bruder wieder mit, dann muss mein Vater nicht alleine fahren ;) .

wilde mausDie Wilde Maus – da bin ich dieses Jahr reingesprungen, nachdem meine liebste Achterbahn (die mit dem großen Affen davor.. Das war toll, früher, scheint aber jetzt weg zu sein :( ) nicht am Start war. Ich weiß jetzt wieder, warum ich da früher nicht so gerne mit gefahren bin, haha. Lustig war es trotzdem :D .

riesenradDas größte transportable Riesenrad der Welt – ich glaube jeder Bremer ist stolz auf die Tatsache, dass dieses Ding  jedes Jahr wieder auf dem Freimarkt aufgebaut wird. Wir Bremer freuen uns auch an Kleinigkeiten ;) . Ich selber fahre damit eher nicht, ist mir zu hoch^^
Hübsch ist es aber trotzdem und es gehört einfach dazu!

sahneeisFutter gibt’s allerhand auf dem Freimarkt, aber die meisten Dinge bekommt man auch irgendwo anders – aber nicht Bohnes Sahneeis. Ich muss dieses leckere Eis unbedingt essen, wenn ich die Möglichkeit dazu habe. Ich muss. Ich kann euch gar nicht sagen, wie lecker dieses verflucht hochkalorische Eis ist. Man muss es einfach gegessen haben. Versucht es, wenn ihr dort seid und es noch nie gegessen habt!

lebkuchenIn einem Überfluss von irgendwelchen weiblichen Spinnerhormonen habe ich dann an einem super-konstengünstigen (njoa -.-) Stand mit Herzchen für meine Family gekauft – mit einer Tüte Mandeln habe ich 22€ gezahlt.
Mein Blick war da ungefähr so: o.O
Haha. Egal – und als ich dann mit meinen Ellis im Wohnzimmer Fotoshooting mit den Herzen um den Hals gemacht habe, waren die 22€ vollkommen egal. Glückliche Eltern sind was wundervolles ♥

Freimarkt ist etwas wundervolles und ich kann nur wiederholen: Schaut dort vorbei, wenn ihr die Möglichkeit habt – es ist einfach wundervoll!

 

 

 

 

[Rezept | N°74] Champagner-Créme

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Vor-Vergangenes Wochenende haben wir nach langen 14 Monaten eine “Wette” eingelöst, die wir zu unserer Hochzeit eingegangen sind.
Kennt ihr den Brauch, dass man als Braut seinen Brautstrauß bewachen muss, wie ein Luchs? Wird nämlich jemand anderes des Brautstraußes habhaft, muss man den Strauß freikaufen – wir haben das mit einem Champagner-Abendessen gemacht.

Den Brautstrauß haben wir übrigens nach dem ersten Freikaufen gut versteckt, damit wir nicht am Ende des Abends jeden unserer Freunde zum Essen einladen müssen oder ähnlich ;)

Damit wir an einem Champagner-Abendessen nicht einfach nur schnöde Champagner süffeln, gab es auch ein Dessert mit Champagner – das wäre ja sonst total einfallslos gewesen!
Also habe ich mich todesmutig das zweite Mal an Gelatine gewagt und dieses Dessert nachgerührt – das originäre Rezept habe ich hier gefunden.

ChampagnercrémeUnd hier geht’s zum Download (.pdf) des Rezeptes: Champagnercréme

[Run!] Stay motivated! – Part 2

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Diese Woche möchte ich an dieser Stelle ein – auch bei mir gerade aktuelles Thema – aufgreifen.

Was mache ich eigentlich, wenn meine Lust sich auf dem Null-Meridian bewegt? Nicht sporteln? Schwänzen und mich am nächsten Tag grün und blau ärgern?
Meistens ist doch einmal schwänzen schon der Anfang vom Ende – kennen wir doch alle zur Genüge.
Ich stoße immer wieder an Zeiten, in denen ich denke: Himmel, lass mich doch damit in Ruh’! Ich will auf dem Sofa hängen, Chips essen.. Es sind doch immer die gleichen Gründe, aus denen wir lieber zu Hause bleiben wollen, oder? Warm, kuschlig, lecker Essen, der Liebste ist da.. Diese Liste kann man ohne Probleme ziemlich lang werden lassen.

Nun – ich habe mir eine einfache Regel zu eigen gemacht, die mir in diesen Zeiten immer gut über den inneren Schweinehund hilft. Und es muss gesagt sein: an dieser Stelle übrigens bringt es nichts sich selbst in die Tasche zu flunkern ;) .

Egal, ob ich motivierte oder eher unmotivierte Zeiten habe: mein Wochenziel für Sport liegt immer bei 2 Einheiten á 30 Minuten.
Wie ich diese Zeit rumbringe, wo und mit was – das bleibt meinen Gelüsten überlassen.

Diese Woche zum Beisspiel – ich bin relativ stark erkältet gewesen, hatte einen schmerzenden Hals und klang wie ein altersschwache Raabe – wollte ich natürlich aus gesundheitlichen Gründen keinen exessziven Sport treiben, das ist schließlich nicht förderlich.
Aber zwei Mal in der Woche extra bewegen sollte schon drin sein, egal wie viel oder wie wenig; also habe ich mich selber genötigt zwei kleine Spaziergänge á 30 Minuten zu machen anstelle auf dem Sofa zu sitzen (da die Welt ja eh gerade im angesagten Herbstlook um die Ecke kommt, ist das auch noch wunderschön anzusehen und meiner Erkältung hat das merklich gut getan!) und am gleichen Abend habe ich mich noch zu ein paar Sit Ups aufgeschwungen: nichts weltbewegend anstrengendes, aber ich habe etwas getan.

Und so halte ich es in der Regel immer, wenn ich unmotiviert, krank oder zu beschäftigt bin: zwei Mal in der Woche kann ich irgendwo dreißig Minuten rausschneiden – und wenn eine Fernsehsendung am Abend dran glauben muss!

Denn das ist so eine Geschichte, bei der ich immer die Augen verdrehen muss, wenn jemand sagt, dass er keine Zeit für Sport hat: Zeit für Fernsehen bleibt aber doch, oder wie?
Die Leute kommen heim, essen, räumen ein wenig auf, hauen sich dann drei, vier Stunden vor die Glotze, gehen dann ins Bett und behaupten am nächsten Tag, dass sie keine Zeit für Sport hatten.
Ich sage: Wie bitte? Hä?
Aber stundenlang vor dem Fernseher hängen?
No No, Guys, so klappt das nicht.
Zwei Mal in der Woche – und das Wochenende hat ja nun bekanntermaßen ein bisschen mehr Zeit für uns über! – sind 30 Minuten für ein bisschen sportliche Betätigung über das Normalmaß hinaus möglich.

Setzt die Prioritäten  für 60 Minuten in der Woche anders – und schon habt ihr euch 60 Minuten mehr bewegt als sonst.
Mein Fitnesstrainer sagt dann immer: “Warum sagt man den Leuten, dass sie x-Mal in der Woche Sport machen müssen für x-lange Minuten? Wenn man sich nur 10 Minuten länger Sport macht als üblich, hat man sich 10 Minuten mehr bewegt als sonst. Und nur das zählt!”

Und ich finde er hat Recht – ich weiß, dass es manchmal solche Wochen braucht, vielleicht geht das sogar mal über Monate so.
Aber wichtig ist, dass ich es getan habe und meine von mir für mich gesetzten Vorgaben erfüllt habe.
Das ich dann nämlich manchmal doch länger in der Muckibude bleibe, weil es doch Spaß macht, oder dass der Spaziergang diese Woche nicht nur 30 Minuten gedauert hat: das ist ein schöner Nebeneffek, aber es ist die Kirsche auf der Sahne auf dem Schokoeis.
Deswegen freue ich mir auch ein Astloch ab, wenn ich es schaffe mehrfach die Woche für mehr als 30 Minuten Sport zu machen; denn ich habe meine mir gesetzte Vorgabe übertroffen und das macht gute Laune!

Probiert das doch mal für euch aus: überlegt euch realistische Ziele (vielleicht ist euch das als blutige Anfänger zu viel? Oder ihr arbeitet im Schichtdienst und einmal in der Woche Sport für 45 Minuten ist realistischer? Es gibt für jeden eine passende Formel!); Ziele, die ihr jede Woche ohne große Probleme realisieren könnt. Denn nur so bleibt die Motivation auch bestehen!
Würde ich mir vornehmen fünf Mal die Woche für je 2 Stunden zu sporteln – was für ein Quatsch!
Unrealistisch! Es gibt Wochen, da klappt das, ganz klar. Und ihr glaubt gar nicht, was ich mir dann ein Astloch freue. Ich freue mich seeeeehr viel über sowas, mein Gatte wird das bestätigen.
Und in den Wochen, in denen ich meinem inneren Schweinehund ein Schnippchen geschlagen habe, weil ich es geschafft habe, zwei poplige Male 30 Minuten zu sporteln: da freue ich mich genauso, vielleicht sogar noch mehr.
Einfach, weil ich es schaffe meine realistischen Ziele umsetzen.

Und jetzt seid ihr dran – habt ihr auch solche Ziele?
Habt ihr es schon mal probiert und es hat geklappt? Ich bin super neugierig auf eure Geschichten dazu!

 

[Run!] Stay motivated!

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Sportsmotivation1Ich unterhalte mich viel mit Freunden über meine sportlichen Ziele (wer hier von meinen Real-Life-Freunden mitliest und genervt ist, hat bitte weiterhin die Klappe zu halten und es zu ertragen :p) – und auch darüber, wie ich es immer wieder schaffe mich zu motivieren.
Nun muss ich dazu sagen, dass ich schon als junges Mädchen immer Sport gemacht habe und das Glück hatte, einer Tanzgruppe anzugehören, die mich gelehrt hat, dass Sport Freude bedeutet und keine Quälerei. Ich glaube das macht euch heute noch vieles einfacher :)
Während meiner Tanzzeit habe ich dann parallel angefangen Basketball zu spielen – wir waren nie ein besonders gutes Team, aber wir waren immer mit Leidenschaft und Freude bei der Sache: wieder etwas, dass mich sicherlich heute noch in meiner positiven Einstellung zum Sport machen unterstützt.

Natürlich ist heute, in Zeiten von Muckibude und Kilometer rennen auf der Straße der Spaß nicht mehr so groß, wie früher, aber ich habe über die Zeit gelernt mich auch für diese Sportarten zu begeistern und vor allem: mich dafür zu motivieren.

In den nächsten Wochen habe ich mir nun vorgenommen euch von verschiedenen Motivationsmöglichkeiten zu erzählen, die mir helfen, über die schlechten Tage hinweg zu kommen, denn ganz ehrlich: die schlechten Tage, an denen ich gerne auf dem Sofa bleiben und Chips essen möchte, kenne doch nicht nur ich ;)

Natürlich bin ich in dieser kleinen Reihe (mal sehen wie viele Teile ich da zusammen bekomme!) auf eure Unterstützung angewiesen!
Erzählt mir doch, was eure größten Motivationshilfen sind?

Beginnen möchte ich diese Reihe mit meiner “liebsten” Motivation:

Sport für Nichts!
Klingt doof? Ist es möglicherweise auch.
Aber schließlich müssen wir ja auch irgendwann mal anfangen, oder?
Genau. Und wenn ich den Absprung aus dem Tran suche (wochenlang nicht mehr beim Sport gewesen, das Sofa ist irre bequem und ach, das gute Essen..), belohne ich mich – und zwar bevor ich starte.
Ich wähle dann einen ruhigen Abend aus, zwinge meinen Mann mit mir eine Pizza zu bestellen (armer Mann, haha) und haue mir in Ruhe den Bauch voll. Mit Genuss! Und wenn hinterher noch Eis rein passt: na dann rein damit ;)

Anschließend rolle ich noch ein wenig auf dem Sofa rum, fühle mich pudelwohl und kugelrund, warte, bis ich einigermaßen alles verdaut habe und zockel dann meistens super-gut gelaunt Richtung Fitnessstudio.
Denn: das ist der Deal – und ich halte mich an Deals mit mir selbst; vor allem, wenn ich mich schon vorher belohnt habe.

Was will ich damit sagen: manchmal braucht man einen kleinen Schwung, um starten zu können – und zwar direkt mit einer Belohnung.
Wenn ich dann also leicht vollgefuttert durch meine Muckibude rolle, bin ich eigentlich ganz zufrieden mit mir. Ich mache Sport für Nichts (die Kalorien die ich vorher aufgeladen habe, werde ich eher selten in einem Abwasch wieder los :D ), who cares, aber ich bin dort gewesen.

Und wenn der Anfang erst einmal gemacht ist.. Ihr kennt das. Dann geht es auf jeden Fall einfacher weiter..!

Und nun zu euch: wie startet ihr nach einer längeren Pause wieder in Richtung Sport? Erzählt mal, vielleicht kann ich mir dann ja zukünftig die tausend Kalorien von der Pizza und dem Eis sparen :D ?