Wer auf Twitter mitliest, weiß, dass ich Samstag mein H&M Paket (in XL) entgegen genommen habe.
Der erste Blick auf die Rechnung hat deutliches Unbehagen hervorgerufen und in mir keimte die Hoffnung, dass mir wahrscheinlich eh nicht alles gefällt .
Leider verhieß der erste Blick durch die Sachen dann nichts Gutes: Überraschend hübsch der ganze Kram! Oh weh..
Nach dem anziehen war ich dann aber ganz schnell kuriert:
1.) Rock, bestellt in M (mir passen normalerweise Röcke in M ganz wunderbar): zu groß.
2.) Kleid in 36 (Kleider bestelle ich meistens in S / 36): passt, steht mir mit dem Gummizug unter der Brust leider überhaupt nicht.
3.) Trägerloses Kleid in 36 – passt überhaupt nicht, um den Brustkorb herum kriege ich es niemals zu. Ich würde behaupten, dass selbst 38 nicht zu geht.
4) Top in S (auch hier meine normale Größe): Zu groß.
5) Cardigan in S + M (nicht abgebildet): Bei Cardigan kaufe ich gerne S + M, weil ich es gerne mag, wenn sie etwas lockerer sitzen. Manchmal reicht dafür S, manchmal muss es M sein. Hier müsste es XS sein., selbst S sieht noch aus wie ein Zelt.
6) Meinen Wunschblazer (der hier) ist noch mal in 40 zu mir gekommen, weil er in 38 auch noch zu eng an den Armen ist. 40 schlabbert jetzt auch nicht direkt, aber ich komme mir nicht mehr vor wie eine Wurst um Speckmantel. Die Größenunterschiede bei diesem Blazer sind eh marginal, weil 40 bei mir normalerweise schon sehr locker sitzt – hier sieht man überhaupt nicht, dass der Blazer nicht in meiner Größe ist.
Seltsam alles, oder? Diese Größen-Willkür bei H&M fällt mir immer mehr auf: Ich habe teilweise Blazer in 40/42, Röcke in XS, Hosen in L, Kleider in “meiner” Größe, aber auch in größeren und kleineren Größen. TShirts schwanken zwischen XS und M und Strumpfhosen (normalerweise kaufe ich L-Strumpfhosen) kaufe ich teilweise in XL. ÖH?!
Klar, es gibt immer wieder Dinge, die normal passen, aber bei diesem Paket war es wirklich krass. Nur das Leopardenkleid hat gepasst wie es sollte, alles andere war unmöglich zu tragen.
So begab es sich, dass lediglich diese Sachen in meinen Besitz übergehen:
Alles quasi “größenfrei”: ein Divided-Tuch (6.95€), gestreifte Tücher (2.95€), Duschvorleger (7.95€), Osterservietten (1.95€) und der Strohhut (9.95€ & “Tragebild“).
Fazit:
Toll ist: Ganz schnell kostet der Einkauf bei H&M nur noch 32.70€. Da freut sich das Bankkonto .
Doof ist: Alles ist wie immer; man bestellt für mehrere hundert Euro ein und behält eigentlich fast gar nichts. Fail für H&M würde ich sagen.
Bin ich eigentlich als Einzige von diesem Phänomen betroffen?


