FrauBrit shoppt

Ein Trendzombie auf der Pirsch.

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Lügen haben kurze Beine…

Wie schnell man doch gemeinhin der Lüge bestraft wird.. Sehr schnell :mrgreen: .

Meinereiner war ja vor kurzem, ja, genau genommen am Mittwoch, noch der Überzeugung, dass H&M ein blöder Laden ist und ich da niiiiiie (schon James Bond wusste: Sag niemals Nie!) wieder einkaufen wollen würde.
Nie, nie, nie!

Genau.
Funktioniert wieder voll super..
Und wer ist Schuld? Genau, ihr! Im speziellen: Moppi :p . (Und ich sag leise danke…)
Oder doch ich?
Habe ich zu oft auf diesem Blog fallen gelassen, dass ich ein Polka Dot-Liebhaber bin?
Was weiß ich :mrgreen: .

Angetan hat es mir dieses Kleid mit diesen wundervollen Schuhen, die eine ganz reizende Enschädigung dafür wären, dass ich diese Schuhe hier nicht gekauft habe.

Bild zu: Lügen haben kurze Beine...
Ausreden für die Schuhe habe ich inzwischen ausreichend gefunden (Sommer kommt noch, man kann nie genug Schuhe haben, die Weltwirtschaft schmiert ohne mich ab .. Und so) und deswegen spiele ich mit dem Gedanken (ja, steinigt mich dafür.. Wie ich inkonsequenz verabscheue!) mir Schuhe und Kleid zuzulegen.

Auf in Onlineshop (immer noch das kleinere Übel im Vergleich zu Laden, finde ich!)!

H&M – Knallfarben

Ich war lange nicht mehr bei H&M Online shoppen – nachdem der neue Shop gelauncht wurde, werde ich einfach nicht mehr warm damit.
Gut für meinen Geldbeutel, schlecht für H&M, weil es glaube ich nicht nur mir so geht (oder?).

Trotzdem habe ich mich todesmutig letztens in den Onlineshop getraut, weil ich mal wieder feststellen musste, dass Offline-Shopping bei H&M quasi doppelt so schlimm ist 8O .
Da sieht’s ja manchmal aus… Echt ätzend.
Kleiderstangen übervoll gequetscht, die Sachen hängen quer Beet, die Gänge sind eng, Mitarbeiter sind dauerhaft gestresst und irgendwie nicht besonders freundlich (Ausnahmen bestätigen eindeutig die Regel!) und irgendwie ist es tierisch voll (man darf sich fragen, ob es an den erwähnten engen Gängen oder an den Massen von Kunden liegen mag).
Und ich bin tierisch genervt davon. So.

Also auf in den Onlineshop!

Die Genervtheit nimmt zwar proportional zur körperlichen Bewegung zwischen Online-und Offline-Shop ab, aber so eine Rest-Unverstimmtheit bleibt: Schön isses im neuen Onlineshop nicht und ich fand schon vorher die kleinen Ansichten der Sachen doof und werde es auch in Zukunft noch doof finden. So!

Doch, was erblickte mein verstimmtes Wesen?
H&M kündigt Knallfarben an! Super, ich liebe in diesem Jahr kräftige Farben – und vielleicht kann ich da ja noch etwas abgreifen…?
Gesehen, geklickt … gelangweilt.

Ich habe keinen Schimmer, warum H&M der Meinung ist, dass ja, zugegebenermaßen kräftige Farbtöne, gleich Knallfarben sind.
Wenn man in die meisten Sachen schwarz reinmischt, finde ich das nämlich gleich schon wieder viiiiel langweiliger.

Die einzigen Dinge, die mich angesprochen habe, waren in bäm-pink, ansonsten: langweilig.
Nehmen wir doch nur den rechts in der Collage abgebildeten Pullover. Schönes Teil zu einer Leggings, dazu schwarze Heels, Silberschmuck.. Nice!
Aber ist das Knallfarben? Nein! Jedenfalls für mich nicht.

Bild zu: H&M - Knallfarben

Und wieder bin ich genervt von H&M: Sowohl Online- als auch Offline-Shopping frustiert mich.
Offline-Problematik: siehe oben.
Online-Problematik: siehe oben.
Klamotten-Problematik: siehe oben – und ganz ehrlich: ich habe ein schönes Kleid bei H&M in letzter Zeit erstanden, die meisten Sachen gehen ohne mit der Wimper zu zucken wieder zurück, weil mich die Qualität nervt, der Preis zu hoch ist oder weiß der Henker was. Es stimmt einfach nicht mehr.
Schade.
Vielleicht sollte ich lernen da endlich mal weg zu bleiben.

Denn gerade Zara (und Mango auch ein bisschen) lacht mich mit wunderschöner Kleidung in letzter Zeit geradezu an und wenn ich mein sauer verdientes Geld schon der Bekleidungsindustrie in den Rachen werfe, dann doch bitte dem Teil der Shops, wo ich mich nicht über die Qualität in Relation zum Preis aufrege.
Denn dafür ist mir mein Geld echt zu Schade.

H&M macht mich fertig…

Wer auf Twitter mitliest, weiß, dass ich Samstag mein H&M Paket (in XL) entgegen genommen habe.
Der erste Blick auf die Rechnung hat deutliches Unbehagen hervorgerufen und in mir keimte die Hoffnung, dass mir wahrscheinlich eh nicht alles gefällt :mrgreen: .

Leider verhieß der erste Blick durch die Sachen dann nichts Gutes: Überraschend hübsch der ganze Kram! Oh weh..

Bild zu: H&M macht mich fertig...

Nach dem anziehen war ich dann aber ganz schnell kuriert:

1.) Rock, bestellt in M (mir passen normalerweise Röcke in M ganz wunderbar): zu groß.
2.) Kleid in 36 (Kleider bestelle ich meistens in S / 36): passt, steht mir mit dem Gummizug unter der Brust leider überhaupt nicht.
3.) Trägerloses Kleid in 36 – passt überhaupt nicht, um den Brustkorb herum kriege ich es niemals zu. Ich würde behaupten, dass selbst 38 nicht zu geht.
4) Top in S (auch hier meine normale Größe): Zu groß.
5) Cardigan in S + M (nicht abgebildet): Bei Cardigan kaufe ich gerne S + M, weil ich es gerne mag, wenn sie etwas lockerer sitzen. Manchmal reicht dafür S, manchmal muss es M sein. Hier müsste es XS sein., selbst S sieht noch aus wie ein Zelt.
6) Meinen Wunschblazer (der hier) ist noch mal in 40 zu mir gekommen, weil er in 38 auch noch zu eng an den Armen ist. 40 schlabbert jetzt auch nicht direkt, aber ich komme mir nicht mehr vor wie eine Wurst um Speckmantel. Die Größenunterschiede bei diesem Blazer sind eh marginal, weil 40 bei mir normalerweise schon sehr locker sitzt – hier sieht man überhaupt nicht, dass der Blazer nicht in meiner Größe ist.

Seltsam alles, oder? Diese Größen-Willkür bei H&M fällt mir immer mehr auf: Ich habe teilweise Blazer in 40/42, Röcke in XS, Hosen in L, Kleider in “meiner” Größe, aber auch in größeren und kleineren Größen. TShirts schwanken zwischen XS und M und Strumpfhosen (normalerweise kaufe ich L-Strumpfhosen) kaufe ich teilweise in XL. ÖH?!

Klar, es gibt immer wieder Dinge, die normal passen, aber bei diesem Paket war es wirklich krass. Nur das Leopardenkleid hat gepasst wie es sollte, alles andere war unmöglich zu tragen.

So begab es sich, dass lediglich diese Sachen in meinen Besitz übergehen:

Bild zu: H&M macht mich fertig...

Alles quasi “größenfrei”: ein Divided-Tuch (6.95€), gestreifte Tücher (2.95€), Duschvorleger (7.95€), Osterservietten (1.95€) und der Strohhut (9.95€ & “Tragebild“).

Fazit:

Toll ist: Ganz schnell kostet der Einkauf bei H&M nur noch 32.70€.  Da freut sich das Bankkonto :mrgreen: .
Doof ist: Alles ist wie immer; man bestellt für mehrere hundert Euro ein und behält eigentlich fast gar nichts. Fail für H&M würde ich sagen.

Bin ich eigentlich als Einzige von diesem Phänomen betroffen?

Glückspilz!

Ich bin wirklich ein Glückspilz!

Habe ich doch gerade noch lamentiert, dass ich bei H&M quasi niiiie etwas zum anziehen finde, so musste mich der Laden, als ich letztens rein marschiert bin, direkt eines besseren belehren.
Irgendwie klar, oder?

Ich habe einige Dinge mit in die Umkleide geschleppt, von denen ich glaubte, dass sie mir gefallen würden – und einen Blazer, den ich einfach mal so für Twitter fotografieren wollte. Den Wortlaut für den Tweet hatte ich quasi schon im Hinterkopf: “Produziert H&M eigentlich nur noch für seltsame Menschen, die blau-weiße Blazer tragen?!”.
Nun, wer mich auf Twitter verfolgt, braucht gar nicht darüber nachdenken, ob ich das geschrieben habe, oder nicht – habe ich nicht.

Warum?

Darum:

Bild zu: Glückspilz!

Herzallerliebst!!
Haken an der Sache: Ich war irgendwie zu unschlüssig und habe den Blazer nicht gekauft. 24 Stunden später, in der ich mit meiner Mum gefühlte 237 SMS + MMS geschickt hatte, war klar: Ich muss das Teil haben!
Also bin ich in der Mittagspause in den H&M geflitzt … und nix mehr da außer Größe 42. Buhuuuuu!!!
Unverrichteter Dinge bin ich also wieder abgezogen und habe mich des Abends bei meinem Zwilling ausgeheult – und was passiert am nächsten Morgen?
Eine SMS verrät: Der Blazer ist nun doch mein und schon auf dem Weg zu mir.
Ich freue mich so! Danke noch mal meine Süße!

externer Link

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