ByeBye und bis bald!

my life15 Kommentare

Ich möchte an dieser Stelle gar nicht viele Worte machen (mal gucken, ob ich das beibehalte, haha): heute schließe ich hier an dieser Stelle nach über fünf Jahren FrauBrit-shoppt.

Ich schätze, dass für einige von euch diese Entscheidung nicht allzu plötzlich kommt und ihr nicht entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen schlagt. Dafür war es hier einfach schon zu lange still.

Drei Dinge möchte ich euch an dieser Stelle mit auf den Weg geben:

(1) Ich liebe diesen Blog, aber (2) er ist mir zu “bekannt” geworden; einige verstehen vielleicht, was ich meine. (3) Ich komme wieder. Bald ;) 
Ich bin es nicht müde geworden, zu schreiben, ich kann es nur hier nicht mehr tun. 

Ich freue mich, euch bald – an anderer Stelle – wieder zu sehen und hoffe, dass einige von euch den Weg wieder zu mir finden werden.

Danke, dass ihr so lange dabei gewesen seid!

[Rezept | N°96] Chocolate Chips Cookies

rezepte4 Kommentare

Heute ist der Tag der Insta-Follower-Rezept-Wunsch-Erfüllungen :D

Nachdem Alice heute auf Wunsch das Grüne-Tee-Eis verbloggte (würde ich grünen Tee mögen, würde ich das sicher mal probieren.. Aber so müsst ihr das für mich übernehmen), verblogge ich heute schon auf Wunsch von _kunterbunte_welt meine Chocolate Chips Cookies, die heute hier auf dem Tisch stehen habe und meinem Mann und seinen Freunden die Zeit beim PS4 – Spielen im wahrsten Sinne des Wortes versüßen sollen.

chocolatechipscookies

Die Dinger sind so unglaublich lecker, so richtig “chewy”, dass ich mich selber reinsetzen könnte – tut aber dem Jillian-gestählten Hintern sicher nicht gut, deswegen muss es bei ein zwei Keksen bleiben.
Sollen die Jungs doch dick werden :p

Gefunden habe ich das Rezept übrigens hier – und es ganz stumpf übernommen (nur etwas mehr Schokolade reingemischt, aber das ist wohl kaum eine wirklich herausragende Änderung des Rezepts).
Die Geheimzutat ist wohl der Vanillepudding, der diese Kekse so werden lässt, wie sie sind. So richtig schön soft.

ChocolateCookies

Chocolate Chips Cookies
für ca. 22 Kekse

155g Mehl
3g Backnatron
125 g weiche Butter
90g braunen Zucker
30 weißen Zucker
55g Vanillepuddingpulver (ca. 1,5 Tütchen)
1 Ei
200g Schokodrops

Zubereitung

Die Butter und beide Zucker cremig aufschlagen. Vorsichtig (staubt!) das Puddingpulver unterheben und gut vermengen.
Ei unterrühren, dann das Mehl und das Backnatron hinzu geben.
Alles gut vermengen.

Tischtennisball-große Kleckse auf das Backblech geben (ich habe hier meinen Eisportionierer genommen, die ich mal günstig bei ebay [hier] geschossen habe. Wenn man etwas häufiger backt, lohnt sich die kleine Investition wirklich!) – die Kekse gehen zwar etwas auseinander, aber nicht so stark wie beispielsweise die M&M Cookies, weswegen man ruhig ein paar mehr auf das Blech geben kann.
Gebacken werden sie bei 175°C für 12 Minuten – ihr kennt den Spaß ja schon: wenn der Rand hellbraun wird und innen der Keks noch weich ist: raus nehmen!

Guten Appetit!

 

[Rezept | N°95] Pfannkuchen

rezepte6 Kommentare

Nun, was sagt es über mich aus, wenn ich anstelle des angekündigten Ripped-Reports ein Rezept für Pfannkuchen poste?
Nichts, so hoffe ich ;)
(Natürlich reiche ich meinen Sportbericht so schnell es geht nach!)

Pfannkuchen

Am Wochenende habe ich recht spontan entschieden ein paar Pfannkuchen zu backen – meine Beste ♥ war zu Besuch und ich wollte nicht nur das normale, popelige Frühstück auf den Tisch stellen. Nä?
Also kurz nach dem Spickzettel des Vaters gesucht, der im Hause Ö Zeit meines Lebens zuständig für die dicken Dingelchen war – er hat das einzig wahre Rezept, finde ich (.. I’ll always be Daddys Girl).
Und jetzt teile ich diese kleine Heiligkeit mit euch :)

Pfannkuchen1

Pfannkuchen
für 10 kleine oder 5 große Pfannkuchen

1 Ei
250g Milch
125g Mehl
etwas Salz

Zubereitung

Alle Zutaten verquirlen, bis keine Klümpchen mehr im Teig sind.
Die Pfanne vor dem Backen gleichmäßig aufhitzen – ich stelle sie dafür immer für ca. 90 Sekunden auf volle Höhe, um die Temperatur dann um die Hälfte zu reduzieren. Hier warte ich dann noch einmal ein / zwei Minuten ab. Die Pfanne hat dann eine gleichmäßige Wärme und ich bekomme von Beginn an schön braune Pfannkuchen.
Die Pfanne mit ein klein wenig Öl einpinseln. Bei einer beschichteten Pfanne reicht ein kleiner Tropfen. Mehr Öl = blasse Pfannkuchen, also zurückhalten!

Den Teig in die Pfanne geben und auf der Seite braten lassen, bis der Teig Blasen von unten schlägt. Dann kann der Pfannkuchen ohne Probleme gewendet werden.

Wer die Pfannkuchen direkt süßen möchte, gibt noch 10g Zucker hinzu.
Mir reicht es aus, wenn ich den Pfannkuchen nachträglich süße.

Guten Appetit!

 

 

Wort zum Freitag [10]

my life2 Kommentare

Bevor ich mit meinem freitäglichen Einerlei beginne, möchte ich mich ganz herzlich für euren regen Zuspruch zu meinem letzten Beitrag bedanken ♥

Es freut mich, dass ich nicht alleine bin mit diesen Gedanken und ihr da draußen ähnliches erlebt wie ich / wir. Danke für eure Erzählungen dazu, eure lieben Worte und ehrlichen Gefühle.
Im Laufe des Tages werde ich eure Kommentare selbstverständlich beantworten.

Samstag: Dieser Tag stand im Tage des Kuchen ;) Wir haben für meinen kleinen Zwergo, der am Sonntag ein Jahr wurde, viele Kuchen gebacken und so die Feier vorbereitet. Und gleichzeitig hatten wir schönen Görls-chat. Das Leben könnte mich wahrlich schlechter treffen!

Sonntag: Zwergos erster Geburtstag. Schon so groß, mein kleiner Freund.. Sie wachsen so schnell! Und das meine ich von Herzen – letztens noch ein frisch geschlüpfter Mensch, heute wackelt er schon einige Schritte ohne helfende Hände durch die Gegend. Ach..
Die Feier war schön und es war eine Ehre dabei sein zu dürfen.

Montag: Ich habe meine Schuhorganisation finalisiert. So ein gutes Gefühl!
Außerdem habe ich es geschafft ein bisschen was für unseren Urlaub zu planen – bis man da in die Puschen kommt, muss ja auch einiges passieren..*schnarch* Aber der Anfang ist gemacht!

Dienstag: Görls Night Out. Ich liebe meine Mädels(-Abende) und bin immer vorher super freudig und hinterher geknickt, dass sie so schnell vorbei gegangen sind. Menno! Es gibt doch nichts besseres als gute Freundinnen auf dieser Welt!

Mittwoch: Das war ein Tag! Den ganzen Tag wie bescheuert in den Seilen gehangen und dann auf einmal war ich wach. Klar, man wird ja immer Abends dann wach, ne? Habe also Abends noch ein bisschen gerockt und was geschafft. Toll.

Donnerstag: Spontan Abends den Mann zur Abschiedsfeier eines Freundes begleitet und einen schönen Abend gehabt. Ich hatte eigentlich geplant zu Hause zu sein, etwas rumzutüddeln, Bolognese zu kochen und Sport zu machen.
Stattdessen habe ich mich bekochen lassen, viel zu viel Mist gegessen und habe mich amüsiert. Eine sehr viel bessere Wahl.

Freitag: Freizeitstress! Ich habe heute etwas früher “aus” und verlasse die heiligen Hallen bereits um 16h. Dann auf zum Friseur und hübsch machen für die beste Verona der Welt, die mich (najaaaaa, uns, okaay) besuchen kommt. Der Zeitplan zwischen Feierabend und am Flughafen stehen ist ähm.. etwas eng geknüpft, aber gut, wir wachsen ja an unseren Herausforderungen, nicht? LET’S DO IT!!

Gebloggt: Beerenkörbchen // Und, wann kommt’s?

Geknipst:

wzf10.collage1

Ach Jillian, du olles Kampfschwein.
Batman und ich hatten letztens überhaupt keine Lust auf Ripped und nun habe ich ein paar andere Programme probiert.
Jillian ist einfach klasse. Egal welches Programm man macht, ich finde sie bisher alle einfach nur geil :D

Die Downton Abbey DVD ist ein Geschenk, in der Hoffnung jemanden mit etwas Gutem zu infizieren ;)
wzf10.collage2Schuhe, Schuhe, Schuhe.
Habe ich zu viele? Was ist denn zu viele?
Ich habe weniger als gedacht, aber leider ist so langsam der Lagerraum auch erschöpft. Alles nicht so einfach :D

Görls Night out. Unbezahlbar ♥

 

Und, wann kommt’s?

my life29 Kommentare

Schwangerschaft ist gerade in aller Munde – egal wo ich stehe, lese oder schaue: alle Welt scheint schwanger zu sein oder gerade ein kleines Erdenbürgerchen geboren zu haben.
Prinzipiell finde ich das wunderschön und als jemand, der die Kinder seiner Freunde wirklich unglaublich liebt (meine kleine Freundin G. ♥ oder mein geliebter Zwergo ♥), quietsche ich auch jedes Mal vor Freude wie eine Irre, wenn wieder irgendwo ein Schwangerschafts-Announcement gegeben wird.

Ich leide unter chronisch großem Herzen, was die Freude für Andere angeht und hey, worüber kann man sich mehr freuen, als über Verlobungen und Schwangerschaften?

Das ist der Stoff, den meine Generation gerade bewegt – du heiratest und du wirst schwanger.
Das ist natürlich auch Stoff, der mich bewegt. Ich habe geheiratet, bin aber (geplant) nicht schwanger.

zwergohände

Der Lauf des Lebens, möchte man sagen.
Ach wat schön.

Nicht.

Ich für meinen Teil haue dem Lauf des Lebens nämlich bald ein paar in seine große Fresse.
Bitte entschuldigt die Wortwahl, aber hey, genauso sieht es doch aus.

Mein Mann und ich – wir heirateten mit 30 & 35 – waren schon bei der Hochzeit “spät” dran und einige fragten sich (zum Glück nicht mich persönlich, aber der Flurfunk.. Jaja, man bekommt eben doch alles irgendwie mit!), ob wir als verloddertes Paar unser Leben so daher leben würden.
Lebensabschnittsgefährte auf ewig quasi.

Wie ungehörig.

Als ein lieber Kollege es wagte (scheußliche Formulierung, aber so habe ich es empfunden), zu fragen, ob wir endlich (ENTSCHULDIGUNG!) auch mal heiraten würden, dachte ich noch: wie unhöflich.
Muss ich als “gute” Frau denn verheiratet sein? Kann ich nicht bis an mein Lebensende Lebensabschnittsgefährtin sein?
Bin ich weniger “wert”, wenn ich unverheiratet bleibe?

Mir kam es ein wenig wie ein Stigma vor: DIE DA ist noch unverheiratet. Und schon 30. Tsss.

(Lassen wir mal beiseite, dass ich sehr gerne heiraten wollte, aber jetzt auch nicht darauf gedrängt habe – wir haben doch Zeit!)
Ich mein: was geht es ihn, oder die Welt an, wie wir unser Leben planen?
Also echt jetzt.

Nun, to make a long story short: wir haben geheiratet und alle konnten mal getrost aufatmen.
Endlich ist die Brit auch unter der Haube. Geschafft.

Ich war (bin!) nun also eine anständig geehelichte Dame, musste mich nicht mehr schief anschauen lassen, warum mich denn nun keiner mehr wollte und was falsch an mir war, dass mein Mann nicht schon eher Nägel mit Köpfen gemacht hatte (die hat bestimmt eine komische Macke..! Vielleicht doch lieber auf die Resterampe mit der Alten?).
Alle mal durchatmen und wieder hinlegen.

Dachte ich.

Bis der Erste um die Ecke kam und schüchtern (wenigstens anfänglich schien man noch zurückhaltend) fragte, wann wir denn Kinder bekommen würden, wir wären ja schließlich jetzt verheiratet.

Ja, genau, du Affe.
Gleich in der Hochzeitsnacht noch den Treffer legen, oder wie?

Ich glaube ich habe geschaut wie ein Auto – was geht es bitte andere Menschen an, wann ich /wir Nachwuchs planen?
Da meine Eltern mich ja aber gut erzogen haben, lächelte ich kalt und antwortete: noch nichts geplant.

Hatte ich noch gedacht, dass irgendwann die Leute aufhören würden zu fragen..
Ich alter, blöder Naivling.

Es scheint ein Formel zu geben für xx Jahre verheiratet = erhöhte Anzahl an Kindernachfragen. (Die Höhe der dann hochgezogenen Augenbraue variert übrigens auch mit der Anzahl der Kinderfragen in Relation zum Alter der Gefragten)

Den Vogel schoss ein Bekannter just ab, als er sagte: ihr werdet ja auch nicht jünger (Recht hat er), ihr müsst euch jetzt mal langsam ranhalten! (Wer hat ihn noch um seinen Rat gefragt? Keiner? Ach sooooo!)

Deswegen hier mal in aller Deutlichkeit, ihr unhöflichen, gedankenlosen Menschen:

Liebe Welt, Liebe Besserwisser, Liebe Schwangerschaftsbesessenen, Liebe Gedankenlosen:

ich möchte euch kurz etwas sagen:

Es geht euch einen feuchten Kericht an, wann wir unsere Kinder bekommen.
Noch besser: es geht euch noch nicht einmal etwas an, ob wir überhaupt Kinder bekommen wollen.
Voraussetzen gibt’s nicht.

Mich zu kennen erteilt euch mitnichten die Erlaubnis zu fragen, ob und wann die Kinder im Hause J. auf die Welt purzeln.
Oder wie viele. (Hörte ich doch, dass man nach dem ersten Kind – das quasi gerade frisch geschlüpft ist – schon die Frage nach dem Zweiten gestellt bekommt.. Wegen dem Alter der Eltern. Und dem Altersabstand der Kinder. Und was da noch alles vermeintlich wichtig ist in dem Zusammenhang.)

Das ist eine Sache, die nur meinen Mann und mich etwas angeht.
Und vielleicht meine Freunde, meine Familie, mit denen ich gewillt bin, diese Gedanken zu teilen.

Die Sache ist nämlich die Eine, dass ich es nicht anständig finde, solche Fragen zu fragen, aber auf der anderen Seite ist es eine der Fragen, die Menschen mit am meisten Weh tun können.

Denkt doch mal nach, ihr Stirnrunzler, Frevler und Aber-Schreier:

Lucky me sind wir in der glücklichen Position, es noch nicht probiert zu haben – wir sind also völlig ahnungslos darüber, ob ich ein Kind austragen kann, oder der Mann eines zeugen.
Bei Gelegenheit werden wir das erfahren – und so wir beide es können und wollen, wird früher oder später auch die Welt davon erfahren.

Leider Gottes gibt es aber auch so viele unglückliche Seelen da draußen, die aus verschiedenen Gründen keine Kinder bekommen können.
Sie möchten gerne, aber die Natur hat ihnen dieses Glück nicht vergönnt.

Wisst ihr, liebe Fragensteller, ob ich nicht vielleicht auch zu dieser Gruppe gehöre?
Wisst ihr, ob ihr nicht jemanden in die tiefste Wunde seiner Seele gepiekst habt, weil ihr gedankenlos eine Frau gefragt habt, die schon mehere Fehlgeburten erlitten hat?
Deren Mann nicht zeugungsfähig ist oder bei denen es einfach nicht klappt, obwohl beide kerngesund sind?
Kennt und fühlt ihr den Schmerz der damit einher geht?
Nein?
Ich kenne und fühle ihn nicht – kenne aber (leider) viele Leute, die diese Dinge durchlebt haben.

Und ich möchte nicht dafür verantwortlich sein, dass Dinge, die vielleicht mühevoll im Herzen verschlossen wurden, jetzt wieder brach liegen.

Wirklich, ich hasse die Frage nach meiner Schwangerschaft-to-be aus vollstem Herzen.
Sie tritt immer häufiger auf, umso mehr Falten sich um meine Augen sammeln und umso mehr graue Haare mein lieber Mann bekommt (wobei sich die meisten gar nicht trauen die Männer zu fragen – die können schließlich immer. Wir ollen Frauen-Verhinderer!) – und es ist die unhöflichste, gedankenloseste und schrecklichste Frage, die ich kenne.

Bitte, liebe Fragende, spart euch doch zukünftig diese gruseligen, nach Anteilnahme getarnten Fragen – ich will es nicht mehr hören.

Bedenkt, dass ihr mit dieser Frage den Menschen euch gegenüber die intimsten Gedanken einfordert, die dieses Paar miteinander haben.
Es mag nicht immer darum gehen, ob diese Frage mit Schmerz verbunden ist, sondern auch, dass ihr etwas wissen wollt, das fürchterlich zerbrechlich, klein und intim ist. Etwas, dass ein kleines Geheimnis zwischen zwei liebenden Menschen ist – egal, wie das Geheimnis aussieht. Ob es beinhaltet, dass man es schon versucht, es erst plant, es schon abschließen musste oder .. im schönsten Fall: das Geheimnis noch behütet.

Wartet lieber auf den Moment, in dem Mom- oder Dad-to-be strahlend mit Ultraschallbild oder dickem Bauch auf euch zugelaufen kommen, um die Neuigkeit zu erzählen.
Dann seid ihr sicher, dass diese wundervolle Nachricht mit Freude mit euch geteilt wird.

Und dann freut euch.